|
|
|
|
Meinungen zum Buch "Im Strudel der Finanzmärkte - Pensionskassen in der Schweiz"
Hafner ist wahrlich kein Freund der Pensionskassen und lässt in seinem Buch auch kein Schlagwort aus. Trotz aller Kritik ist es lesenswert: Es fasst das Argumentarium der Gegner unseres Rentensystems zusammen. Es zeigt die Schwachstellen und Kritikpunkte auf und wird so für die Branche ein Anhaltspunkt, wie die Vorsorge verbessert werden kann. Kaspar Haffner in "Schweizerische Personalvorsorge, Luzern, 12/2004
Die umfassende und komplexe Thematik ist journalistisch aufgearbeitet, der Text in kurze Unterkapitel gegliedert und gut verständlich geschrieben. Ohne spezifische Vorkenntnisse sind Darstellungen und Folgerungen nachvollziehbar. Christoph Lips, Therese Wüthrich, in: "Gewerkschaft Erziehung, Basel. 4/2004
Der Autor hat mit kritischem Auge die Situation der beruflichen Vorsorge in der Schweiz analysiert. Er beleuchtet das zunehmend herausforderungsreiche anlageseitige Umfeld der Pensionskassen. Der Wirtschafts- und Sozialhistoriker kommt zum Schluss, dass die Vorsorgeinstitutionen angesichts des Renditediktats weitere Ziele, etwa die Unterstützung der Volkswirtschaft, ausser Acht lassen. Er versucht zudem darzustellen, wie die Effizienz der beruflichen Vorsorge durch die strenge Regulierung, die divergierenden Motive der Vorsorgedienstleister und die Eigeninteressen der Finanzplatzteilnehmer in mancher Weise beeinträchtig wird. Hafners Buch listet Fehlleistungen im Pensionskassenbereich auf und weist auf die dahinter stehenden Zusammenhänge hin. Vorschläge, wie das kapitalgedeckte Vorsorgesystem zu reformieren wäre, finden sich im leicht lesbaren Buch allerdings nicht. Beat Honegger in: Finanz und Wirtschaft, 01.12.2004 Ein Interview zum Thema findet sich im KMU-Manager vom 8.August 2004 |